Frauenthemen
Gesund, leistungsfähig und belastbar – wenn Körper und Geist im Gleichgewicht sind, können wir den Alltag leicht meistern und das Leben mit Freude genießen. Deshalb möchten immer mehr Menschen aktiv etwas für ihre Gesundheit tun. In der Kategorie "Themen rund um die Frau" möchten wir Ihnen medizinisch fundierte, effektive Wege aufzeigen, um
  • Krankheiten vorzubeugen und die Gesundheit individuell zu fördern,
  • sich vor den Folgen von Umweltbelastungen, Stress, Problemen oder Konflikten zu schützen,
  • die Ursachen von Beschwerden oder Erkrankungen aufzudecken und gezielt zu behandeln,
  • auf Dauer leistungsfähig und attraktiv zu bleiben.
Informieren Sie sich gleich jetzt über die folgenden Themen:

Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) - "Die Tage vor den Tagen"

Ihr allgemeines Wohlbefinden kann sich ab der Mitte des Zyklus' bis zur Menstruationsblutung verändern.
Sie sind müde, können nicht mehr schlafen, sind depressiv oder übermäßig agressiv.
Sie sind nicht allein mit diesem Phänomen, das Prämenstruelles Syndrom (PMS) genannt wird. Vor allem Frauen zwischen 35 und 45 Jahren sind davon betroffen. Ursachen sind Hormonschwankungen durch die Schwäche des Gelbkörpers.

Sie müssen diesen Schwankungen jedoch nicht ausgeliefert sein. Sie können etwas dagegen tun. Notieren Sie beispielsweise Ihre Beschwerden in einem PMS- oder Ihrem Regelkalender. So können Sie wiederkehrende Zeichen erkennen und der Ärztin besser mitteilen.

Wir beraten Sie gern zum Thema Prämenstruelles Syndrom.

Zudem bietet folgende Internetseite Möglichkeiten der Informtion:

www.psychosoziale-gesundheit.net/psychiatrie/frau4.html

Juckreiz und Hautirritationen

Juckreiz, Rötungen und Brennen im Intimbereich – diese Probleme führen zu einer erheblichen Beeinträchtigung Ihres Allgemeinbefindens und sind eine große Belastung im Alltag der modernen und aktiven Frau. Wichtig für Ihr Wohlbefinden ist daher eine schnelle und effektive Hilfe.

Welche Ursachen gibt es für den Juckreiz?
Es gibt sehr verschiedene Möglichkeiten, die Juckreiz hervorrufen können:

  • Infektionen mit Krankheitserregern wie Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilzen
  • Hautveränderungen z. B. Ekzeme oder Flechten
  • ernährungsbedingte Ursachen
  • Allergien
  • psychische Ursachen
  • äußerliche Reizungen z. B. durch Seifen oder Waschmittel
Die Vielzahl der möglichen Auslöser zeigt, dass es sehr wichtig ist, die Ursache für den Juckreiz durch Ihren Arzt feststellen und mit einer speziellen Therapie behandeln zu lassen.
Greifen Sie bei ersten Hautirritationen nicht sofort zu diversen Hygienemitteln, denn eine übermäßige Reinigung des empfindlichen Intimbereichs mit bestimmten Waschsubstanzen kann zum Gegenteil, nämlich zur Entstehung von Juckreiz führen. Sie können aber mit einfachen Maßnahmen dazu beitragen, dass sich Ihr Problem – der Juckreiz – nicht weiter verstärkt:
  • milde Produkte zur Intimhygenie verwenden
  • tägliche die Wäsche wechseln
  • milde Waschmittel verwenden
  • auf Weichspüler verzichten
  • das Tragen enger Hosen vermeiden
Pilzinfektion
Aus verschiedenen Gründen kann es zu vermehrtem weißen Ausfluss, Rötung und Schwellung der Scheide kommen, zu Juckreiz und zeitweisem Brennen im Scheiden- und Schambereich. Infektionen im Genitalbereich können durch kleinste Organismen (Bakterien, Pilze und Viren), die man z. B. nur unter dem Mikroskop sehen kann, ausgelöst werden.

Der Pilz, der mit Abstand am häufigsten eine Infektion der Scheide verursacht, heißt „Candida albicans“ und zählt zu den Hefepilzen.
Candida-Pilze fühlen sich überall dort wohl, wo es feucht und warm ist. Erst wenn sich die Pilze stark vermehren, kommt es zur Infektion mit mehr oder weniger starken Beschwerden. Diese Infektion ist lästig, aber gewöhnlich harmlos und vor allen Dingen nichts, dessen man sich schämen muss.
Viele Frauen erleben diese Erkrankung nur ganz selten, andere mehrmals im Jahr. Warum viele Frauen mit vermehrter Pilzerkrankung belastet sind, ist wissenschaftlich nicht eindeutig erklärt. Trotzdem können Sie als Vorbeugung einiges unternehmen (z. B. Immunisierung).

Wir beraten Sie gern zu diesem Thema. Sollten Sie dennoch an einer Pilzinfektion erkrankt sein oder wollen Sie im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung die Existenz einer Pilzkultur abklären lassen, wenden Sie sich vertrauensvoll an uns.

Wenn das „Müssen“ zum Zwang wird

Blasenentzündung
Während der Urlaubszeit und in den Wochen danach suchen mehr junge Frauen als sonst Frauenarztpraxen auf. Ihre Beschwerden sind fast immer die gleichen: Sie klagen über häufigen, plötzlichen Harndrang, der keinen Aufschub duldet und bei dem dennoch nur ein paar Tröpfchen produziert werden. Das Wasserlassen schmerzt, brennt oder sticht. Es handelt sich um eine Blasenentzündung. Sie ist die häufigste Infektion der unteren Harnwege und kommt nach Angaben des Berufsverbandes der Frauenärzte bei Frauen im Alter zwischen 20 und 30 Jahren 50mal so häufig vor wie bei Männern.

Sie können verschiedene Vorsorgemaßnahmen treffen, um einer Blasenentzündung vorzubeugen (z. B. Immunisierung). Wir sind gern bereit, Sie über diese aufzuklären. Wenden Sie sich vertrauensvoll an uns.

Blasenschwäche: (K)ein Tabu?
Dann geht es Ihnen so wie 6 Millionen anderen Deutschen. Nur hört man wenig darüber. Denn dieses Leiden ist mit einem mehrfachen Tabu belegt. Niemand will darüber reden, weil eine schwache Blase als körperlicher Makel angesehen wird und nicht als Erkrankung.

Wir erinnern uns alle noch an unsere Kindheit, als uns unsere Eltern mehr oder weniger einfühlsam zur Sauberkeit erzogen haben. Wenn man als Erwachsener allerdings feststellen muss, dass einem der Darm oder die Blase die Gefolgschaft verweigert, ist das sehr peinlich. Beim Husten und Niesen geht unfreiwillig Urin ab, oder es entsteht bei voller Blase ein starker Harndrang, sodass man Schwierigkeiten hat, rechtzeitig die Toilette zu erreichen.

Kaum jemand weiß, wie häufig dieses Problem in Wahrheit vorkommt. Fast jede fünfte Frau wird von diesen Beschwerden befallen. Doch Sie müssen sich nicht mit den unangenehmen Folgen der Harninkontinenz abfinden. Erfreulicherweise ist auf diesem Gebiet in den letzten Jahren viel geforscht worden. Es gibt eine Reihe neuer Behandlungsmöglichkeiten, so dass Ihnen wesentlich besser geholfen werden kann als früher. Sprechen Sie uns an!

Beckenbodengymnastik
Blasenfunktionsstörungen und Inkontinenz können mit der so genannten Beckenbodengymnastik therapiert und – vor allem auch nach Kindsgeburten – vorgebeugt werden. Auf den folgenden Internetseiten sind ein paar Übungen aufgezeigt, die Sie zu Hause machen können.

www.apotheke-fallersleben.de/Blasenschw.Gym.htm
www.gesundheit.de/medizin/erkrankungen/niere/beckenbodengymnastik/index.html

TIPP: Unter www.corewellness.de können Sie sich ein kostenlose DVD mit einem Trainingsprogramm für den Beckenboden bestellen.

Verhalten Sie sich beckenbodenbewusst!

  • Heben Sie Lasten mit geradem Rücken, gebeugten Beinen und spannen Sie dabei den Beckenboden an, währenddem Sie tönend ausatmen. Meiden Sie schwere Lasten.
  • Tragen Sie Lasten in beiden Händen und mit geradem Rücken, halten Sie dabei den Beckenboden angespannt.
  • Stehen und sitzen Sie mit aufrechter Rückenhaltung.
  • Vermeiden Sie unnötiges Pressen auf der Toilette beim Wasserlassen und Stuhlgang. Sitzen Sie mit geradem Rücken, die Füsse flach auf dem Boden. Nehmen Sie sich Zeit!
  • Achten Sie auf weichen Stuhlgang, indem Sie sich richtig ernähren und genügend trinken.
  • Trainieren Sie beim Sport auch Ihren Beckenboden. Springen auf hartem Boden (Joggen, Volleyball, Tennis, Aerobic) belastet den Beckenboden massiv. Verlieren Sie Urin beim Sport, sollten Sie zuerst den Beckenboden kräftigen, bevor Sie wieder Ihren Sport aufnehmen.
  • Belastende Bauchmuskelübungen nur mit kräftigem Beckenboden (der angespannt wird) und zur Ausatmung ausführen.
  • Husten und niesen Sie «zum Himmel» mit geradem Rücken und angespanntem Beckenboden.
  • Steigen Sie über die Seitenlage und dem Sitz aus dem Bett, legen Sie sich über Sitz und Seitenlage hin.
  • Tragen Sie Schuhe mit weichen Sohlen.

Aufbruch in eine neue Lebensphase - Die Wechseljahre

Was unsere Großmütter und Mütter noch als „kritische Jahre“ und „Herbst des Lebens“ bezeichneten, die es zu „überstehen“ galt, ist für die Frau von heute ein ganz normaler Vorgang im Organismus, die Wechseljahre.

In einem bestimmten Alter, meist auf der Schwelle zum fünften Lebensjahrzehnt, vollzieht sich im Körper der Frau eine Wandlung: die Eierstöcke stellen allmählich ihre Tätigkeit ein und hören auf Hormone zu produzieren. Durch das Fehlen der Hormone gerät der gesamte Organismus der Frau durcheinander, was nicht nur körperliche, sondern auch seelische Probleme zur Folge haben kann.

Wechseljahre sind keine Krankheit und auch kein Grund zur Panik. Viele typische Beschwerden lassen sich durch eine Therapie beseitigen. Warten Sie nicht ab, sondern werden Sie aktiv und sprechen uns an. Wir beraten Sie gern zu Therapiemöglichkeiten.

Wechseljahre – Ernährungswechsel?
Eine ausgewogene und vielseitige Ernährung ist in jedem Alter wichtig, um den Körper gesund und leistungsfähig zu erhalten. Allerdings stellt jeder Lebensabschnitt seine ganz besonderen Anforderungen an die Ernährung. Dies gilt auch für die Wechseljahre. Natürlich gibt es keine spezielle ,,Wechseljahres-Diät“. Dennoch sollte in dieser Lebensphase dem Essen und Trinken eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Warum der Ernährung in den Wechseljahren eine größere Bedeutung zukommt, hat verschiedene Gründe. Einer davon ist das Halten des Gewichtes, was gerade jetzt für viele Frauen schwieriger wird. Obwohl sich die Ernährungsgewohnheiten nicht geändert haben, machen sich plötzlich vermehrt unliebsame Fettpölsterchen bemerkbar. Selbst Frauen, die bisher noch nie Gewichtsprobleme hatten, müssen mit den Pfunden kämpfen.

Eine Ursache hierfür ist, dass es mit zunehmendem Alter im Körper zu Umbauprozessen kommt: der Anteil aktiver Muskelmasse nimmt zugunsten des Fettgehaltes ab. Diese Verschiebung hat zur Folge, dass der Körper weniger Energie benötigt, um alle lebenswichtigen Funktionen aufrecht zu erhalten. Auch werden die Stoffwechselprozesse mit zunehmendem Alter insgesamt langsamer. Überschüssige Kalorien werden in Fett umgebaut. Obgleich nicht mehr oder anders gegessen wird, zeigt die Waage deshalb langsam aber stetig nach oben. Diese Entwicklung setzt bereits ab dem 35. Lebensjahr ein. Männer sind hiervon übrigens genauso betroffen wie Frauen. Wer sich zudem körperlich weniger bewegt, nimmt schneller zu. Darüber hinaus erhöhen sich mit zunehmendem Alter die Risiken für bestimmte Krankheiten wie Osteoporose oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Auch hier kann mit der richtigen Ernährung vorgebeugt werden.

Und nicht zuletzt hat Essen etwas mit Lebensqualität zu tun. Denn sich genussvoll und gesund zu ernähren, trägt gerade während der Wechseljahre dazu bei, sich vital, ausgeglichen und wohl zu fühlen.

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Sprechzeiten

Dr. med. Bettina Rau
Ultraschall (DEGUM II), Feindiagnostik

Sprechzeiten
Mo + Mi Pränataldiagnostik nach Vereinbarung;
Di 08:30—11:30 Uhr;
Do 14:00—17:30 Uhr
& nach Vereinbarung

Bitte geänderte Sprechzeiten beachten!

Hinweise zur Akutsprechstunde und Terminvergabe


Dr. med. Dörte Schneider
Ultraschall, Mammasonographie

Sprechzeiten
Mo, Do, Fr 8:30—11:30 Uhr;
Di 14:00—17:30 Uhr
& nach Vereinbarung

Bitte geänderte Sprechzeiten beachten!

Hinweise zur Akutsprechstunde und Terminvergabe


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